Traurig (ca. 1970)
Tief erschüttert schau ich übers Land,
mit dem ich einst die Hoffnung verband.
Mit Trauer schau ich und Melancholie,
derweil ich in Wahrheit nicht hinsehen kann.
Zur Zeit, als das GROSSE UNGLÜCK begann,
der Haß die Herzen der Menschheit gewann.
Bilder, bei allen Taten zugegen,
die angeblich menschlicher Menschheit wegen
von angeblich menschlichen Menschen vollbracht,
beweisen auf ganz erschreckende Art,
daß die Eindrücke meiner letzten Fahrt
für alle Zeiten bleiben gewahrt.
Doch das wird in Zukunft niemandem nützen.
Niemand braucht niemanden mehr zu beschützen,
weil niemand in Zukunft wird existieren.
Niemandes Haß wird niemandes Herz
gewinnen - doch Trost ist es nicht, sondern Schmerz,
denn der einzige Mensch, der noch lebt, bin
ich. |